Wirtschaftsförderung partizipiert über den clusteraviatik.ch an zukunftsgerichteten technischen ProjektenDer Schweizer Astronaut Claude Nicollier war ebenso anwesend wie Bob Chesson, der Leiter der bemannten Raumfahrtoperationen bei der ESA (European Space Agency). Unter dem Motto «Europa im Weltraum» wurde dem Verkehrshaus in einer feierlichen Übergabe das Spacelab-Pallet überreicht und gleichzeitig auch die schweizerische Galileo Masters Competition 2010 eröffnet.In diesem Rahmen erfolgte anfangs März die erste Schweizer Preisverleihung der European Satellite Navigation Competition 2009 an das Team der Hochschule für Technik Rapperswil und schliesslich war es der offizielle Startschuss zur Preisausschreibung 2010 im Rahmen von Galileo-Masters 2010, welche für die Schweiz durch die Plattform clusteraviatik.ch organisiert wird. Galileo-Projekt als wirtschaftlicher Impuls clusteraviatik.ch, an welcher die Wirtschaftsförderungen der beiden Kantone Zürich und Nidwalden massgeblich partizipieren, organisierte bereits 2009 die erstmalige Teilnahme der Schweiz und den Schweizer Teil der European Satellite Navigation Competition. Dieser Wettbewerb will Ideen für eine praxisnahe Umsetzung von neuen Anwendungen im Bereich der Satellitennavigation fördern. Das im Entstehen begriffene europäische Satellitennavigationssystem Galileo gibt der Wettbewerbsplattform www.galileo-masters.eu ihren Namen. Ein Team der Hochschule für Technik Rapperswil unter der Leitung von Prof. Guido M. Schuster gewann die letztjährige Ausschreibung mit einem Projekt namens EveDars – Energy-Efficient Vehicle Driving und Routing. Am Fünf-Miliarden-Projekt Galileo beteiligt sich auch die Schweiz mit rund 30 Mio Euro. Galileo wird direkt und indirekt über 150 000 neue Arbeitsplätze schaffen, einen kleinen Teil davon auch in der Schweiz. Nidwalden soll von clusteraviatik.ch vom europäischen Verbund profitieren Am Kickoff im Luzerner Verkehrshaus war auch Hans-Peter Lüthi von der Nidwaldner Wirtschaftsförderung präsent: «Der Galileo-Masters Wettbewerb ist ein Beispiel dafür, wie die Schweiz von Projekten aus dem europäischen Verbund profitieren kann. Mit der Nidwaldner Beteiligung am clusteraviatik.ch beabsichtigen wir, den Aviatikstandort Nidwalden stärker in das europäische Forschungs- und Fertigungsnetzwerk einzubringen.» Bereits heute stellen verschiedene Schweizer Firmen bedeutsame Komponenten für die europäische Luft- und Raumfahrtindustrie her. Neben der Spectra Time SA, Skyguide, Ascom, CSEM, Geotest AG, Leica Geosystems AG auch die RUAG. «Nidwalden wird sich neben Zürich aktiv am clusteraviatik.ch beteiligen und wir erhoffen uns davon starke und wertschöpfungswirksame Impulse für unsere eigenen Aktivitäten rund um den Flugplatz Buochs», so der Leiter der Nidwaldner Wirtschaftsförderung. Weitere Informationen www.galileo-masters.eu www.clusteraviatik.ch
Robert Chesson, head of Human Spaceflight and Exploration Operations Departement, ESA European Space Agency, NL-Noordwijk.
Datum der Mitteilung 15. März 2010
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